Sparkasse Erste Bank Werbung

20.01.2023


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Sehr geehrte Damen und Herren, Ihr Grundsatz lautet: Der Österreichische Werberat hat die Aufgabe, die Selbstdisziplin der Werbung zu fördern und unterstützt VERANTWORTUNGSBEWUSSTES Handeln. Wo bleibt jetzt ihr sofortiges verantwortungsbewusstes Handeln bei der aktuellen Sparkassenwerbung?! Zutiefst schockiert mussten wir leider mit unseren zwei Kleinkindern nach einem gemeinsamen Kindercomic diese furchteinflösende Monsterwerbung im TV anschauen. Dieser schreckliche, moralisch völlig verwerfliche sowie unnötige Monsterwerbefilm läuft den ganzen Tag über. Man kann sich diesem nicht entziehen und kleine Kinder davor schützen dies ansehen zu müssen. Wir sind als Eltern mehr als wütend darüber, dass so etwas Hirnloses gesendet werden darf und anscheinend niemand einschreitet um es zu verbieten oder niemand an die Folgen denkt, was das bspw. mit Kindern macht!!! Unsere Kinder haben leider jetzt Albträume von dieser Werbung: wachen nachts auf und fragen nach dem Monster und dem Hund, weil sie sich fürchten und das Gesehene nicht verarbeiten oder zuordnen können. So schnell konnten wir als Eltern leider gar nicht reagieren und das Programm wechseln, wir waren selbst komplett fassungslos darüber, dass soetwas, das direkt aus einem Horrorfilm stammen könnte, ohne mir nichts dir nichts am hellichten Tag im TV ausgestrahlt werden darf!!!! Wir bitten Sie daher wenigstens jetzt unverzüglich einzuschreiten und an die Kleinsten in unserem Land zu denken, um solche Werbungen aus dem TV zu verbannen BEVOR es Kinderaugen mitansehen müssen. Es gibt nicht umsonst bei Filmen Altersfreigaben oder?! Und bei Werbefilmen wird dann soetwas erlaubt und ungefiltert bei jeder Uhrzeit den Kleinsten präsentiert?!?!? Wir verstehen die Welt nicht mehr und sind immer noch zutiefst schockiert sowie fassungslos. Freudliche Grüße mit der Hoffung auf ein beherztes Einschreiten und in Zukunft auf Werbung mit Herz, Hirn und Hausverstand - im Sinne ALLER!!!!! PS. Dass eine derart abartige, verantwortungslose Werbung auch noch von einem Geldinstitut stammt, das normalerweise Vertrauen vermitteln sollte, um KundInnen zu gewinnen, spricht für uns Bände …?!?!? Diese Werbung scheint offensichtlich für niemanden einen Gewinn oder Nutzen darzustellen …


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Die eingebrachte Beschwerde wurde als offensichtlich unbegründet abgewiesen. Demnach stellen wir die Beschwerde ohne weiteres Verfahren ein (siehe auch Verfahrensordnung Artikel 9 (1), www.werberat.at/verfahrensordnung.aspx).
Die Prüfung wurde von einem „Kleinen Senat“ (Artikel 9 (2)) durchgeführt und erfolgte auf Basis des Ethik-Kodex der Österreichischen Werbewirtschaft.