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Sodastream Werbung

13.08.2020


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Nicht nur ich finde es unmöglich, wie das Mädchen in der Werbung seinen Vater herunter macht und der nur wie ein begossener Pudel dasteht und sich nicht zu helfen weiss bis das obergescheite Kind mit einem triumphierenden unappetitlichen “Ahh” sein Sodawasser schlürft. Selbstverständlich dürfen auch Kinder ihre Meinung haben und sie auch äußern, aber bitte nicht auf diese aggressive Art. Es sollte immer ein Miteinander bleiben. Im umgekehrten Fall hätten wir sofort sämtliche Psychologen am Hals. An die Beispielsfolgen möchte ich gar nicht denken! So spricht man nicht mit seinen Eltern.


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Entscheidung:
Der Österreichische Werberat sieht im Falle der beanstandeten Werbemaßnahme (TV) der Firma SodaStream keinen Grund zum Einschreiten.

Begründung:
Das beanstandete Sujet zeigt eine typische Familiensituation, in der die Tochter ihren Vater etwas harsch darauf hinweist, dass Plastikflaschen schlecht für die Umwelt seien und er deshalb stattdessen auf mit SodaStream gesprudeltes Leitungswasser zurückgreifen solle.

Der Vorhalt, dass es sich hierbei um ein unangemessenes, aggressives Verhalten des Kindes gegenüber ihren Eltern handelt, kann von der Mehrheit der Werberäte und Werberätinnen nicht nachvollzogen werden. Vielmehr geben die Werberäte und Werberätinnen zu bedenken, dass das Mädchen ihre Eltern hiermit mit Nachdruck auf ein wichtiges Thema aufmerksam macht. Der Großteil der Werberäte und Werberätinnen betrachtet die beanstandete Werbemaßnahme deshalb als unproblematisch und spricht sich für keinen Grund zum Einschreiten aus.

 


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