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Eis.at zeigt Sexspielzeug zu Zeiten wo Kinder fernsehen.

16.07.2020


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Bei aller Aufgeschlossenheit, das muss doch nicht sein. Warum sollen 10-Jährige im Fernsehen schon Dildos, Vibratoren und Analplugs sehen. Sie sind neugierig uns fragen was das ist was sie sehen. Ich möchte meinen Kindern grundsätzluch alles erklären und beantworte für gewöhnlich alle ihre Fragen. Aber es nervt enorm, dass ich Ihnen Dinge erklären muss, die 10-Jährigen einfach nicht als das Normalste der Welt dargestellt werden sollten. Für 10-Jährige, bzw. für alle unter 16 Jahren (meiner Meinung nach) sollte nichts aus dem Angebot von Eis.at (oder von anderen Anbietern) als selbtstverständlich, normal, alltäglich, üblich oder gar als notwendig für diesen Spaß angesehen werden. Sie sollten zuerst sich selbst, und Intimität ohne Hilfsmittel entdecken. Die Spielzeuge kommen fann früh genug dazu. Wie geht das weiter? Das mit dieser Beschwerde? Reicht meine Beschwerde damit etwas geändert wird? Bekomme ich eine Bestätigung? Liebe Grüße


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Entscheidung:
Der Österreichische Werberat sieht im Falle der beanstandeten Werbemaßnahme (TV) des Onlineshops Eis.at keinen Grund zum Einschreiten.

Begründung:
Im Gesamtkontext konnte kein inhaltlicher Verstoß gegen den Ethik-Kodex der Werbewirtschaft erkannt werden, weder in Hinblick auf Geschlechterdiskriminierung noch auf fehlenden Produktzusammenhang.


Die Mehrheit der Werberäte und Werberätinnen weist allerdings darauf hin, dass hinsichtlich der Sendezeiten bzw. des Werbeumfeldes ein sensiblerer Umgang zu empfehlen wäre. Kritisiert wird in diesem Zusammenhang vor allem die Tatsache, dass die Werbemaßnahme aufgrund der offensichtlichen Bewerbung von Sextoys ungeeignet für Kinder ist.

HINWEIS: Der Österreichische Werberat zeichnet für die Platzierung von Werbemaßnahmen allerdings nicht zuständig. Es handelt sich hierbei lediglich um ein Empfehlung an die Sender, den beanstandeten TV-Spot nicht im Umfeld von Kinder- und Jugendsendungen auszustrahlen.


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