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Stickermania

26.01.2020


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Die Werbung stellt einen rassistischen stereotypen eines afrikaners dar und erzeugt so ein Bild dass auch immer wieder gern von europäischen weißen als Faschingsmotiv verwendet wird. Die darstellung von schwarzen als primitive indigene einwohner afrikas hat nichts mit der Realität zu tun und es sollte weltweit verboten sein Menschen einer dunklen Hautfarbe als primitiver als Menschen mit helleren Hautfarbe darzustellen. Das erzeugt abwertende Bilder in den Köpfen der Zuschauer*innen gegenüber Afrikaner*innen. Eine solche Darstellung verbreitet den Eindruck, dass es in Ordnung und normal wäre kolonialistische Werte zu vertreten, viele sehen darin überhaupt keine Diskriminierende Botschaft, welche scheinbar erst zu erkennen ist wenn man selber schwarz ist. Zweitens wird dadurch angenommen, dass die Menschen in Afrika tatsächlich so leben und drittens dass weiße Menschen technisch überlegen sind, da sie im Gegensatz zu Afrikaner*innen Autos besitzen und nicht mit Tierfellen bekleidet sind da sie schon eine Textilindustrie besitzen. Die Werbung ist deswegen eine absolute Beleidigung nicht nur gegenüber Afrikaner*innen sondern gegenüber allen Schwarzen Menschen. Das die Beschwerde abgewiesen wurde, zeigt nur dass sich Organisationen die scheinbar vor rassistischen Angriffen schützen will, den Rassismus weiterhin unterstützt.


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Die eingebrachte Beschwerde wurde als offensichtlich unbegründet abgewiesen. Demnach stellt der ÖWR die Beschwerde ohne weiteres Verfahren ein (siehe auch Verfahrensordnung Artikel 9 (1), www.werberat.at/verfahrensordnung.aspx)) .
Die Prüfung wurde von einem „Kleinen Senat“ (Artikel 9 (2)) durchgeführt und erfolgte auf Basis des Ethik Kodex der Österreichischen Werbewirtschaft.


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