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Wiener Linien - Manspreading

04.11.2019


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Die Wiener Linien haben eine offensichtlich sexistische Kampagne Laufen, die sich dezitiert gegen Männer und ihr angebliches Fehlverhalten richtet. Korrekt wäre ein Aufmerksam machen darauf nicht mehr Platz zu verbrauchen als notwendig, und wenn nötig Platz zur Verfügung zu stellen - für beide Geschlechter, denn beide können mehr Platz als einen benötigen, aus den verschiedensten Gründen.


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Entscheidung:
Der Österreichische Werberat sieht im Falle der beanstandeten Werbemaßnahme der Wiener Linien GmbH & Co KG (Internet) keinen Grund zum Einschreiten.

Begründung:
Das beanstandete Sujet der Wiener Linien verfolgt das Ziel, ausreichend Platz in öffentlichen Verkehrsmitteln zu schaffen und einen rücksichtsvollen Umgang unter den Fahrgästen sicherzustellen. In diesem Zusammenhang wird in einem „Tutorial“ der Wiener Linien unter anderem das Thema „manspreading“ aufgegriffen und auf dessen gewünschte Unterlassung hingewiesen. Eine sexistische oder diskriminierende Darstellung kann dabei von der absoluten Mehrheit der Werberäte und Werberätinnen nicht erkannt werden. Die absolute Mehrheit erachtet das Sujet als unproblematisch und entscheidet für keinen Grund zum Einschreiten.


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