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Selbstbefriedigung bei der Familie Lutz notwendig?

08.10.2019


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Beim neuesten TV-Spot der Familie Lutz wird die Lebensgeschichte von Papa Lutz dargestellt. In einer kurzen Szene aus seiner Jugend sieht man ihn im Bett sitzende mit etwas in der linken Hand, das ein Pornohoft sein könnte. Mit großem Mund greift er mit der rechten Hand unter die Decke... . Dann entfernt sich die Kamera. Auch wenn Selbstbefriedigung bei Jugendlichen die natürlichste Sache der Welt ist, hat diese Andeutung in einer Werbung für ein Möbelhaus nichts verloren.


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Entscheidung:
Der Österreichische Werberat sieht im Falle der beanstandeten Werbemaßnahme (TV-Spot) des Möbelhaus XXX-Lutz keinen Grund zum Einschreiten.

Begründung:
Der Großteil der Werberäte und Werberätinnen stellt fest, dass die Werbemaßnahme einen durchaus üblichen Lebensweg eines jungen Mannes von dessen Geburt bis zu seiner eigenen Vaterwerdung abbildet. Zudem merken die Werberäte und Werberätinnen an, dass der jugendliche Protagonist nicht masturbierend zu sehen ist, sondern die Handlung in einer sehr kurzen Sequenz des Spots lediglich angedeutet wird. Der Vorhalt, dass es sich hierbei um eine abwertende oder diskriminierende Darstellung des Jugendlichen handelt, kann von der Mehrheit nicht nachvollzogen werden. Die Mehrheit der Werberäte und Werberätinnen erachtet die Werbemaßnahme deshalb als unproblematisch und entscheidet für keinen Grund zum Einschreiten.


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