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K+K Kirnbauer Weine - Sexistische Werbung

03.04.2017


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Sehr geehrte Damen und Herren, werfen Sie bitte einen kurzen Blick auf folgenden Link: http://www.phantom.at/pressematerial/#1477396335505-c116046a-ef27 Die Werbung für die Weine der Firma Kirnbauer sind in der Tat etwas zu sexistisch geraten. Eine Frau in Reizwäsche, ein Mann mit Weinflasche, welcher darauf wartet die Frau betrunken machen zu können, sodass diese leichtsinniger Sex anbietet. „Nur voll gut. … nur ein kurzer Moment der Leidenschaft…“ wird ein Sujet betitelt. Diese Sujets sind nicht nur auf der Homepage der Firma (Pressematerial), sondern eben auch in Printmedien (zB. Austrian Limited Magazin, welche als Beilage einer renommierten österreichischen Zeitung dient) zu finden. Wird wieder einmal die Frau als Sexobjekt dargestellt.. In der Hoffnung, dass das Unternehmen Kirnbauer keine sexistische Werbung mehr einschaltet und stattdessen erzieherisch für die Gesellschaft fungiert. Mit besten Grüßen.


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Entscheidung:
Der Österreichische Werberat spricht im Falle der beanstandeten Werbemaßnahmen „Nur voll gut. Das Phantom“ des Unternehmens Kirnbauer keinen Grund zum Einschreiten aus.

Begründung:
Eine knappe Mehrheit der Werberäte und Werberätinnen ist der Auffassung, dass die beanstandete Werbemaßnahme nicht gegen die Richtlinien des Ethik-Kodex der Werbewirtschaft, konkret Artikel 1.1 Allgemeine Werbegrundsätze, 1.2 Ethik und Moral und 2.1 Geschlechterdiskriminierende Werbung verstößt.

Zahlreiche Werberäte und Werberätinnen haben jedoch festgestellt, dass die Frau vorrangig als Blickfang fungiert und somit die Richtlinie des Ethik-Kodex Artikel 2.1.1.1.1.d in Frage stellt.
Allerdings bewertet die Mehrheit der Werberäte und Werberätinnen sowohl die abgebildete Frau als auch den Werbetext als nicht geschlechterdiskriminierende Darstellung. Die dargestellte Frau dient zwar als Blickfang, ist aber nicht in rein sexualisierter Form dargestellt, da sie weder zu viel Haut zeigt noch offensichtlich sexualisiert posiert. Die Kleidung ist nicht als sexualisierend einzustufen und entspricht den regulären gesellschaftlichen Konventionen, der Anlass scheint feierliches zu vermitteln.

Jedoch zielen Sujet und Text auf eine zweideutige Interpretation des Sujets ab. Weshalb einige Werberätinnen und Werberäte zu einer erhöhten Sensibilisierung raten.

 


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