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Frauendiskriminierung übelster Sorte

28.03.2017


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Ich will mich mit meinem Gefühl des Ärgers bis zur Fassungslosigkeit auch an Sie wenden:
Offensichtlich gibt es noch viel zu tun in Sachen Diskriminierung und Missbrauch von Frauen.
Ausgerechnet am Internationalen Frauentag ist mir ein Katalog einer Baustoff-Firma als Postwurfsendung ins Haus geflattert, dessen Titelbild ich Ihnen und Ihrer zuständigen Abteilung nicht vorenthalten möchte (siehe Anhang).
Ich finde diese Aufmachung äußerst geschmacklos und möchte dazu meinen Protest einbringen.
Ich habe ein ähnliches Schreiben auch an den Konzern und auch an die örtliche Baustoff-Firma gerichtet, die groteskerweise von einer Frau geführt wird.
Entweder haben bei der Auswahl dieses Bildes alle Beteiligten ihr Hirn ausgeschaltet oder es wurde bewusst diese Darstellung gewählt.
Nicht einmal ersteres ist entschuldbar, zweiteres jedenfalls strikt abzulehnen und zu verurteilen.
Vielleicht haben Sie mehr Macht als ich als Konsument, der nur beschließen kann, bei dieser Firma jedenfalls nicht mehr zu kaufen.

Mit betsen Grüßen


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Das Unternehmen hat nach unserer Kontaktaufnahme, die beanstandete Werbemaßnahme (Plakate) entfernt. Der Internetauftritt wird ebenfalls dahingehend abgeändert und die Kataloge werden ab sofort nicht mehr in dieser Form ausgesandt. Des Weiteren hat das Unternehmen zugesichert, in Zukunft verstärkt darauf zu achten, dass keine Werbemaßnahmen vorgenommen werden, die dem Ethik-Kodex der Werbewirtschaft entsprechen.

Das Beschwerdeverfahren sieht bei einer Rücknahme einer beanstandeten Werbemaßnahme durch das Unternehmen, keine weitere Behandlung der Beschwerde vor, daher wird das Verfahren hiermit abgeschlossen.

Wir danken dem Unternehmen für die rasche Umsetzung und Kooperation.  


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