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Sexismus gegenüber Männern bei Skoda

23.03.2017


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Bei der Bewerbung eines neuen Automodells bei Skoda geht man sexistisch vor. So gehört (in etwa) im Radio auf Ö3, 23.3.17 um 7.30: Sie: „Ich muss mit dir reden.“ Er: „mh“ Sie: „Ich brauche jemanden der schnittiger ist, besser ausgestattet usw…..“ (weitere zweideutige Attribute) Schließlich wird aufgelöst, dass es um einen Skoda geht. Die Werbung nimmt negativen Bezug auf körperliche und charakterliche Merkmale des Mannes. Insbesondere die Eigenschaften „schnittiger“ und „besser ausgestattet“ nehmen eindeutig zweideutigen Bezug auf sekundäre Geschlechtsmerkmale des Mannes. Werbungen mit sinngemäß weiblichem Bezug werden vom Werberat zu Recht als sexistisch beurteilt.


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Die eingebrachte Beschwerde wurde als offensichtlich unbegründet abgewiesen. Demnach stellt der ÖWR die Beschwerde ohne weiteres Verfahren ein (siehe auch Verfahrensordnung Artikel 9 (1), www.werberat.at/verfahrensordnung.aspx) .

Die Prüfung wurde von einem „Kleinen Senat“ (Artikel 9 (2)) durchgeführt und erfolgte auf Basis des Ethikkodex der Österreichischen Werbewirtschaft.


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